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Toller Gaming-Klang, unreife Firmware, hoher Preis - Update: 10.10.26
Meine bisher genutzte Bose Smart Soundbar 600 war anfangs eine gute Lösung, wurde mit der Zeit aber immer unzuverlässiger: Sie startete nicht mehr automatisch und war bisweilen komplett nicht mehr ansprechbar. Dann half nur ein Neustart der Soundbar. Zudem spielte sie nach stillen Phasen einzelne Töne nicht mehr zuverlässig ab. Besonders störend war das bei Windows-Informationssignalen, die mich auf Änderungen hinweisen sollten, von der Soundbar aber manchmal schlicht verschluckt wurden. Dass die ROG Gjallar direkt per HDMI mit dem PC verbunden werden kann und keinen Umweg über eine eARC-Lösung am Monitor benötigt, machte sie für mich besonders interessant. So lässt sich der PC direkt an die Soundbar anschließen und der Monitor wird durchgeschleift. Die 480 Hz meines Sony INZONE M10S kann ich damit zwar nicht mehr nutzen, im Alltag und in den meisten Spielen hatte ich ihn ohnehin mit 120 Hz betrieben. Für mich ist die direkte HDMI-Verbindung daher der sinnvollere Kompromiss. Die in der Fachpresse eher mittelprächtigen Bewertungen hatten mich zunächst abgeschreckt. Im direkten Vergleich zur Bose Smart Soundbar 600 kann ich sie aber zumindest beim Gaming nicht wirklich nachvollziehen. Ich spiele ausschließlich Singleplayer-Titel; gerade dort ist der Klang intensiv, die Ortbarkeit funktioniert gut und für eine Soundbar auf kleinem Raum entsteht durchaus ein immersiver Eindruck. Der Subwoofer liefert druckvollen Bass, lässt sich aber gut anpassen. Auch Mitten und Höhen kommen sauber zur Geltung; die Profile für Gaming und Filme passen für meinen Geschmack gut. Bei reiner Musikwiedergabe kommt die Soundbar allerdings eher an ihre Grenzen. Sie klingt ordentlich, doch hier rechtfertigt sie ihren hohen Preis weniger überzeugend. Die UVP von 600 € erscheint mir deshalb zumindest für Musikliebhaber fraglich. Für mich stehen aber die einfache aber zuverlässige Verbindung zum PC per HDMI und der räumliche Klang in Spielen im Vordergrund. In diesem Einsatzgebiet macht die Gjalla


