F.Loewe
Ich bin sehr positiv überrascht.
Das Board läuft erstaunlich gut. Der PCIe‑Slot und die beiden M.2‑Slots sind wie angegeben mit PCIe 3.0 x2 angebunden. Auch haben beide Intel I‑226‑V jeweils eine separate PCIe‑2.0‑x1‑Lane, sodass sich PCIe‑Geräte sauber per Passthrough in eine VM durchreichen lassen und beide Netzwerkanschlüsse mit voller Bandbreite arbeiten. Sechs der acht SATA‑Ports sind wie beschrieben über den ASM1166 angebunden, der ebenfalls per PCIe 3.0 x2 angebunden ist. Eigentlich sind alle relevanten PCIe‑Geräte über eigene Root‑Ports angebunden (z. B. 01:00.0, 02:00.0, 03:00.0 bis 06:00.0). Für PCIe‑Passthrough ist das meiner Meinung nach schon fast ideal. Bei manch anderem Home‑Server‑"Geheimtipp" (z. B. HP T740) ist das leider ganz anders. Dort landen viele Geräte in gemeinsamen IOMMU‑Gruppen, sodass man kaum etwas gezielt durchreichen kann, ohne gleich den halben Rechner an die VM zu binden. Nur als kleiner Hinweis zu der CPU‑Einordnung des Vorposters: Bei mir ist ebenfalls kein i5‑8265U‑ES verbaut, sondern wie dort beschrieben ein i7. Das ist aber meiner Meinung nach kein i7‑8550U, sondern ein i7‑8565U. Dieser stammt aus derselben Generation und Serie und unterstützt theoretisch auch 64 GB RAM. Da hier ausdrücklich ein ES‑Sample angeboten wird, was will man erwarten. Intel Family 6, Model 142, Stepping 11 deutet eindeutig auf Whiskey Lake hin. Die iGPU meldet die Geräte‑ID 0x3EA0, was laut Intel Ark einem i7‑8565U (Whiskey Lake) entspricht. Der i7‑8550U hätte dagegen die ID 0x5917. Der Microcode des Vorposters ist neuer als meiner, aber ansonsten haben wir denke ich die gleiche CPU. Hier die Auszüge aus meinem System: cat /proc/cpuinfo processor : 7 vendor_id : GenuineIntel cpu family : 6 model : 142 model name : Genuine Intel(R) CPU 0000 @ 1.80GHz stepping : 11 microcode : 0xb8 cpu MHz : 1298.856 cache size : 8192 KB physical id : 0 siblings : 8 core id : 3 cpu cores : 4 apicid : 7 initial apicid : 7 fpu : yes fpu_exception : yes cpuid level : 22 lspci -nn 00:00.0 Host bridge [0600]


